Die Figur Paul Panzer hat eine Ehefrau namens Hilde, Sohn Bolle, Tochter Susaska, einen Bruder, der Motorsägen (sowohl die Tätigkeit als auch die Geräte) über alles liebt, und den Nachbarn Herrn Latz. Festes Stilelement in den Anrufen sind laute Rückfragen an sich angeblich im Hintergrund befindende Personen (z. B. Frau Hilde, Sohn Bolle). Ziel ist, [...]
Guildo Horn begann 1991 im Alter von 28 Jahren in Trier seine Karriere als Schlagersänger. Von Oktober 1992 bis 1994 trat er fast jeden Sonntagabend mit ironisch gefärbten Schlagertexten im Kölner Musikclub Luxor auf. 1994 sang er zum ersten Mal in der ZDF-Hitparade, wo er den dritten Platz belegte. Er tourte durch Deutschland und trat auch auf dem Musikfestival Rock am Ring auf. Erfolgreich [...]
In Extremo (kurz InEx) waren zu Beginn zwei Projekte: eine namenlose reine Mittelalter-Band und eine Rockband. Bekannt wurden sie damals durch häufige Präsenz auf Veranstaltungen und Mittelaltermärkten, auf denen sie ihre Akustikstücke wiedergaben. Während der Proben für die Saison 1995 fand Michael Robert Rhein (alias Das Letzte Einhorn) den lateinischen Projektnamen „In Extremo“, der auf Deutsch „zu [...]
Nach ihrem Abitur 1991 am Städtischen Gymnasium Dülken studierte Boes zunächst an der Düsseldorfer Universität Italienisch, Spanisch und Musik- und Medienwissenschaften. Später kam noch das Fach Musical an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig hinzu. 1994 schloss Boes sich dem Theaterensemble Compagnia 82 an, zwei Jahre später stieg sie bei den Fabulösen Thekenschlampen [...]
Im Liszt-Jahr blickt das Beethovenfest Bonn auf seine lange Tradition zurück: 1845 organisierte Franz Liszt zur Einweihung des Beethoven-Denkmals auf dem Münsterplatz anlässlich des 75. Geburtstags des Komponisten ein dreitägiges Musikfest. Das Beethovenfest Bonn 2011 stellt unter dem Motto »ZUKUNFTSMUSIK. Beethoven, Liszt und das Neue in der Musik« Liszt als Persönlichkeit, Virtuosen, Visionär, Mäzen und [...]
Für ein Konzert im House of Blues lud Joe Bonamassa Glenn Hughes ein und zusammen spielten sie einige alte Stücke von Trapeze und Deep Purple. Der Produzent Kevin Shirley, der dabei war, schlug beiden im Anschluss daran vor, etwas „Solides“ aus dieser Idee zu machen und eine Band zu gründen. Er schlug der Gruppe dann [...]
Es ist Sommer, wir machen ein wenig Urlaub und ganz nebenbei ist uns aufgefallen, dass Bonnticket TV bald zwei Jahre alt wird! Wir haben uns gedacht, wir ziehen das Jubiläum vor und wagen bereits jetzt einen Rückblick. Sehen Sie die Highlights aus Gesprächen, die Moderator Gregor König mit zahlreichen Stars führte. Außerdem erfahren Sie Neuigkeiten [...]
RhEINKULTUR ist Deutschlands größtes eintrittsfreies Festival. In über zwei Jahrzehnten entwickeltesich die Veranstaltung zu einem Publikumsmagneten mit bis zu 170.000 Besuchern. Die Zuschauer kommen aus der ganzen Republik und dem näheren Ausland, um auf verschiedenen Bühnen Künstler unterschiedlichster Stile zu sehen. RhEINKULTUR bietet ein offenes Programm für offene Leute. Die Veranstaltung finanziert sich über Getränkeverkauf, [...]
1991 erschien das Debütalbum Zwei Zoote Minsche. Inhaltlich war die Band um Abgrenzung bemüht. Peter Brings sagte rückblickend: „Jeder direkte Bezug zu Köln wäre tödlich gewesen. Da hätten wir uns gleich zur Prunksitzung mit Prinz Karneval anmelden können.“ 1992 erschien das Album “Kasalla”; 1993 das dritte Album “Hex’n’Sex”. Die Band startete sehr erfolgreich, unter anderem [...]
Smudo besuchte das Gymnasium in Gerlingen und schloss dieses 1988 mit dem Abitur ab. Nach dem Abschluss ging er mit Thomas D für dreieinhalb Monate in die USA. Smudos musikalische Karriere begann bereits 1986, als er mit Andreas Rieke das Terminal Team gründete. Zur gleichen Zeit begann er auf dem C64 zu programmieren und es [...]
Bernd Heinrich Graf, gelernter Hörgeräteakustiker und ehemaliger Zeitsoldat bei der Bundeswehr, gründete Unheilig 2000 gemeinsam mit Grant Stevens und José Alvarez-Brill. Im selben Jahr wurde die Single „Sage Ja“ veröffentlicht, der im Februar 2001 das Debütalbum „Phosphor“, mit einer musikalischen Mischung aus Elektronik und Rock, folgte. 2001 gastierte die Band auf mehreren großen Festivals und [...]
Große Popularität erlangte Heuser als Gitarrist der Kölner Rockgruppe BAP, deren Mitglied er von 1980 bis 1999 war und deren musikalischen Stil er entscheidend prägte. Er schrieb u. a. die Musik zu den Songs Verdamp lang her, Frau ich freu mich und Alles em Lot. Sein Spitzname leitet sich von der Figur des Major Healey aus [...]
Seine frühe Kindheit verbrachte Gil im Inneren Brasiliens, wo sein Vater als Arzt genug Geld hatte, sich eines der wenigen Radios im Dorf Ituaçu zu leisten. Dort kam er auch in Berührung mit den damals populären Musikformen, besonders den Akkordeonspielern und Troubadouren. Als Gil acht Jahre alt war zog die Familia nach Salvador zurück, wo [...]
Weise zog 1958 mit seiner Familie in die Bundesrepublik. Er besuchte die Schulen in Aachen, Frankfurt am Main und Wuppertal. Nach dem Abitur in Mülheim an der Ruhr besuchte er von 1970 bis 1973 die Hochschule für Fernsehen und Film München und studierte 1974 an der Universität München Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft.Während des Studiums war [...]
Kuhns musikalische Begabung zeigte sich früh. Schon als Schüler spielte er auf dem Akkordeon im Wiesbadener Weinlokal „Eimer“ den Gästen auf. Nach seiner Ausbildung bei Kurt Thomas am Musischen Gymnasium Frankfurt am Main besuchte Kuhn ab seinem 17. Lebensjahr das Konservatorium in Wiesbaden. Parallel wirkte er bereits öffentlich als Pianist, überwiegend auf dem Gebiet der [...]
Der 1964 geborene Dirigent Stefan Blunier trat schon während seines Studiums in Bern und an der Folkwang Hochschule Essen mit Klavierabenden, Rundfunkproduktionen und Liederabenden international in Erscheinung. Sein Werdegang als Dirigent kann als klassischer Weg durch die Opernhäuser bezeichnet werden. Nach Stationen in Mainz, Augsburg und Mannheim war er bis Dezember 2008 Generalmusikdirektor am Staatstheater [...]
Ins Offene. Utopie und Freiheit in der Musik lautet das diesjährige Motto. Es ist Hölderlins Elegie »Der Gang aufs Land« entnommen, in der zum Aufbruch an einen in der Zukunft liegenden Ort aufgerufen wird, an dem Konventionen überwunden und Grenzen ausge lotet werden können. Ausgangspunkt unseres Programms ist die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, [...]
Die Band wurde 1976 in New York von den britischen Musikern Ian McDonald (Gründungsmitglied von King Crimson) und Mick Jones (ehemals Gitarrist bei George Harrison, Peter Frampton und Spooky Tooth), dem ehemaligen If-Schlagzeuger Dennis Elliot sowie den US-Amerikanern Al Greenwood (Keyboard), Ed Gagliardi (Bass) und Vokalist Lou Gramm gegründet. Im März 1977 erschien das Debütalbum [...]
Bereits während des Studiums machte er erste Comedyerfahrunge auf der Bühne mit den Comedy Crocodiles (zu denen auch Bastian Pastewka, Keirut Wenzel und Oliver Bröker gehörten). Von 2001 bis 2003 war er beim Bonner Improvisationstheater Die Springmaus tätig. Von Mai 2001 bis September 2005 war er mit seinem Soloprogramm Hoëcker, Sie sind raus! – [...]
RhEINKULTUR ist Deutschlands größtes eintrittsfreies Festival. In über zwei Jahrzehnten entwickeltesich die Veranstaltung zu einem Publikumsmagneten mit bis zu 170.000 Besuchern. Die Zuschauer kommen aus der ganzen Republik und dem näheren Ausland, um auf verschiedenen Bühnen Künstler unterschiedlichster Stile zu sehen. RhEINKULTUR bietet ein offenes Programm für offene Leute. Die Veranstaltung finanziert sich über Getränkeverkauf, [...]
Bereits als Jugendlicher erhielt er an der örtlichen Musikschule fünf Jahre lang klassischen und ein Jahr Jazz-Klavierunterricht. Erste Auftritte als Musiker hatte er Mitte der 1990er Jahre als Mitglied der New-Metal-Band Black Jack’s. Später spielte er bei Six-Up und gewann mit der Band im Jahr 2000 in Bad Reichenhall einen Talentwettbewerb. Im Jahre 2001 stieg [...]
Hennes Bender wuchs in Bochum auf. 1990 spielte er im Schauspielhaus Bochum den Hamlet. Von 1992 bis 1997 trat er zusammen mit Heinz-Peter Lengkeit als das Comedy-Duo Lengkeit gegen Bender auf. 1997 beendete er sein Studium der Filmwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum mit der Magisterarbeit Die Mittelaltersymbolik in den Filmen Monty Pythons und Terry Gilliams [...]
Die Harmonie befindet sich in einem historischen,111 Jahre alten Gebäude auf der Frongasse. Zunächst war dort ein Tanz- und Vereinslokal eingerichtet, später das Bonner Caféhaus und anschließend über 70 Jahre lang eine Traditionsgaststätte. Mitte der 1990er Jahre übernahmen Wolfgang Koll, Bert Jakwerth und Wolfgang Schnorbus das alte Lokal und baute es unter Verwendung moderner Bühnentechnik [...]
Noch vor dem Abitur verließ der Sohn eines Fabrikanten die Schule, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Sein Debüt als Theaterschauspieler gab er mit 19 Jahren an den Münchner Kammerspielen. Erste Erfahrungen als Kabarettist sammelte er im Studentenkabarett „Die Knallfrösche“. Drei Jahre war er im Düsseldorfer Kom(m)ödchen aktiv. Von 1976 bis 1991 gehörte Jochen [...]
In Extremo (kurz InEx) waren zu Beginn zwei Projekte: eine namenlose reine Mittelalter-Band und eine Rockband. Bekannt wurden sie damals durch häufige Präsenz auf Veranstaltungen und Mittelaltermärkten, auf denen sie ihre Akustikstücke wiedergaben. Während der Proben für die Saison 1995 fand Michael Robert Rhein (alias Das Letzte Einhorn) den lateinischen Projektnamen „In Extremo“, der auf Deutsch „zu guter Letzt“ beziehungsweise „in Vollendung“ bedeutet. Die Band ist ebenfalls bekannt für die auf ihren Konzerten verwendete Pyrotechnik.
Gründungsmitglieder der Mittelalter-Band waren: Das letzte Einhorn, Flex der Biegsame, Conny Fuchs, die allerdings schon vor dem offiziellen Gründungsdatum aufgrund ihrer Schwangerschaft für Dr. Pymonte Platz machte, und Sen Pusterbalg, der kurze Zeit nach der offiziellen Gründung von Yellow Pfeiffer ersetzt wurde. Die Rockband bestand ursprünglich aus Thomas dem Münzer, dem Morgenstern und der Lutter.
Die steigenden Besucherzahlen, Druck vom damaligen Plattenlabel und das eigene Interesse brachten In Extremo schon im Jahr 1995 dazu, einen Versuch zu starten, Dudelsäcke mit Rockgitarren zu verbinden. Dafür wurde eine Rockgruppe dazugeholt, die moderne Instrumente wie Schlagzeug, E-Bass und E-Gitarre in die Akustikstücke integrierte.
Im August 1996 begannen die Arbeiten für das erste In-Extremo-Album, das auch schon zwei Tracks des neuen Rockprogramms beinhaltete. Da das Album keinen offiziellen Namen hat, wird es wegen des goldenen Covers „In Extremo Gold“ genannt. Im Februar 1997 wurde es, ebenso wie die Single „Der Galgen“, in Eigenregie auf Mittelaltermärkten vertrieben.
In Extremo spielten getrennt als Mittelalter- und Rockband, bis sie am 29. März 1997 ihr erstes Live-Rockkonzert spielten; seither geben sie dieses Datum als Gründungsdatum an. 1998 wurde das 2. Mittelalter Album „Hameln“ veröffentlicht, sowie das Mittelalter-Live Album „Die Verrückten sind in der Stadt“.
Im Januar 1998 wurden die beiden Projekte offiziell zusammengelegt und am 11. April 1998 fand auf Burg Rabenstein in Brandenburg das erste In Extremo-Konzert in „großer Besetzung“ statt. Das Berliner Independent-Label Vielklang wurde daraufhin auf In Extremo aufmerksam, die Band unterschrieb ihren ersten Künstlervertrag und nahm zwei Monate nach ihrem letzten Studioaufenthalt in nur zwölf Tagen ihr Mittelalterrock-Debüt “Weckt die Toten!” auf. Das Album besteht hauptsächlich aus mittelalterlichen Liedern, die teilweise in mittelalterlichen Sprachen verfasst sind. Nur wenige Lieder wurden von In Extremo selbst geschrieben. Darauf folgte eine Tour in Deutschland, während die Leser des “Rock Hard”-Magazins die Band zum “Newcomer des Jahres” wählten.
Zum Jahreswechsel nahm man das nächste Album in Angriff. Im Frühjahr 1999 unterschrieben In Extremo beim Major-Label Mercury/ Universal. Zum zweijährigen Geburtstagskonzert der Band erlitt Frontmann Michael Robert Rhein alias “Das letzte Einhorn” im Mannheimer Capitol schwerste Verbrennungen bei einer Feuerspuck-Showeinlage. Zwei Monate später betritt Das letzte Einhorn auf dem Dynamo-Festival in Holland wieder die Bühne zum ersten Auslandskonzert der Band.
Die Promo-CD, eine Cover-Version des The Sisters Of Mercy-Klassikers “This Corrosion” mit zugehöriger Videoclip-Premiere, läutete das folgende Album Verehrt und angespien ein. Überraschend erreichte das Album Platz 11 in den deutschen Charts. Nach der Veröffentlichung des letzten Albums ging In Extremo in Deutschland und im Ausland auf Tour. Gitarrist Thomas Mund alias Thomas der Münzer litt an schweren Depressionen, sodass er sich in eine Klinik einweisen ließ. Sein Nachfolger wurde Sebastian Oliver Lange alias Van Lange.
Mit der Veröffentlichung der Single “Vollmond” wurde das nächste Studioalbum Sünder ohne Zügel angekündigt, welches 2001 erschien. Erstmals erreichte In Extremo die Top Ten der deutschen Albumcharts und die Albumcharts von Österreich. Danach hatten In Extremo ihren ersten und einzigen virtuellen Auftritt in dem deutschen Erfolgscomputerspiel Gothic, des deutschen Computerspieleentwicklers Piranha Bytes, mit der Akustik Version des Lieds “Herr Mannelig” vom Album Verehrt und Angespien. In Extremo gaben darauf eine kleine Festival-Tournee, während der auch das Live-Video zur Promo Wind entstand. Bassist Lutter ließ sich einen Tag vor Beginn der Herbsttournee ins Krankenhaus einliefern und erhielt die Diagnose ‘Darmkrebs’. Die Tour wurde vorerst verschoben, später aber, mit dem Bassisten Toddy von der Band BOON, als Vertretung doch noch durchgeführt. Bei der nächsten Weihnachts-Tournee stand Bassist Die Lutter wieder auf der Bühne. Die Band wurde für den ‘Echo’ in der Sparte ‘National NU Metal/ Alternative Rock’ nominiert, den Rammstein gewann. Darauf wurde die erste Live-DVD “Live – 2002″ veröffentlicht, welche Konzerte von Kyffhäuser und Taubertal-Festival enthielt. Parallel dazu wurde die passende Live-CD veröffentlicht.
Das nächste und insgesamt siebte Studioalbum wurde 2003 unter dem Titel “Sieben” veröffentlicht. Es erreichte Platz 3 der deutschen, der schweizerischen und der österreichischen Albumcharts. Die Videos zu den Singles “Küss mich” und “Erdbeermund” wurden oft im Fernsehen gesendet. Die darauf folgende Tour war die bis dato erfolgreichste von In Extremo.
2005 wurde dann das nächste Studioalbum Mein rasend Herz mit der Single “Nur ihr allein” veröffentlicht, zu dem ein Musikvideo mit echten japanischen Touristen gedreht wurde. Das Album erreichte wie “Sieben” Platz 3 der deutschen, der schweizerischen und der österreichischen Album-Charts. Die nächste Tour war wieder erfolgreicher als die davor. Nach der Tour wurde die Single “Horizont” veröffentlicht. In dem Musikvideo spielte Michael Robert Rheins Tochter Jaella mit.
Anfang 2006 spielte In Extremo erstmals in Russland. Im Februar waren In Extremo bei TV Total zu Gast um die nächste Single “Liam”, ein Song vom letzten Album “Mein rasend Herz”, und die Teilnahme am Bundesvision Song Contest mit diesem Titel, sowie die Live DVD “Raue Spree” vorzustellen. Die DVD und die parallel veröffentlichte Doppel-CD verkauften sich sehr gut und das Video zur Single “Liam” war der Live-Mitschnitt von der letzten DVD. Beim Bundesvision Song Contest erreichte In Extremo für Thüringen den 3. Platz.
Später ging man wieder auf Tour, unter anderem auf dem Wacken Open Air (kurz W:O:A). Nach der Tour entschied sich In Extremo, die ersten beiden Studioalben “In Extremo – Gold” und “Hameln” unter den Namen “Die Goldene 2006″ und “Hameln 2006″ wiederzuveröffentlichen. Gleichzeitig wurde das Best-Of Kein Blick zurück, welches neben von In Extremo neu eingespielten Liedern auch von den Fans ausgewählte sowie zwei bisher unveröffentlichte Lieder enthielt. Zudem wurde eine Limited Edition mit einer 2. CD veröffentlicht. Auf dieser wurden bekannte In-Extremo-Lieder von anderen Bands und Musikern gecovert.
Am 9. Mai 2008 wurde das neue Album Sængerkrieg veröffentlicht. Vorab erschien am 25. April 2008 die Single Frei zu sein, dessen Musikvideo eine Hommage an den Hollywood-Klassiker Einer flog über das Kuckucksnest ist. Mit dem Album Sængerkrieg (2008) kehrt In Extremo zu einem rockigen Stil zurück. Das Album erreichte als erstes Platz 1 der deutschen Charts. Im Sommer 2008 startete eine Tour unter dem Motto: Ius primae noctis – Das Recht der ersten Nacht, deren Auftrittsorte (unter anderen Merseburg, Creuzburg, Wasserschloss Klaffenbach) nach Angabe der Band vor allem im Hinblick auf ein stimmungsvolles Umfeld und die Publikumsreaktionen bei früheren Auftritten ausgewählt wurden. Am 31. Juli wurde ein Konzert in Bonn unverzögert im Internet übertragen[1]. Außerdem spielten In Extremo 2008 Konzerte in Österreich und Russland. Am 17. Oktober erschien die Single Neues Glück, sowie am 28. Oktober das Akustikalbum Sængerkrieg Akustik Radio-Show, welches am 16. Oktober beim Radio Fritz Konzert aufgezeichnet wurde. Im Dezember 2008 fand eine weitere Sængerkrieg-Tour statt, bei der die Band ihren Auftritt im Kölner Palladium aufzeichnete. Die zugehörige DVD mit dem Namen Am goldenen Rhein wurde am 15. Mai 2009 veröffentlicht.[2]. Das Live Album erreichte Platz 8 und hielt sich insgesamt 12 Wochen in den Charts.
Im Februar 2010 hat Der Morgenstern die Band wegen musikalischer Differenzen verlassen. Auf der folgenden Akustik-Tour sprang Roadie Adrian Otto für ihn ein. Bei Rock im Park 2010 stellte In Extremo ihren neuen Schlagzeuger Specki T. D. (Florian Speckardt), den ehemaligen Schlagzeuger der Band Letzte Instanz, vor.
2010 spielten In Extremo ein 15-Jahre-Jubiläumsfestival in Erfurt mit Oomph, Pothead, Fiddler’s Green, Korpiklaani und Ohrenfeindt als Vorbands. Während des Konzerts wurde die Band von Joey Kelly, In Extremo Gründungsmitglied Conny Fuchs und von Götz Alsmann unterstützt.
Am 25. Februar 2011 erschien das neue Album Sterneneisen, welches sich wie der Vorgänger auf dem ersten Platz der deutschen Album Charts platzieren konnte. Im April gingen sie auf große “Sterneneisen”-Tour quer durch Deutschland und Österreich und die Schweiz. Im November 2011 begeben sich In Extremo auf große Europa Tournee durch Russland, Ukraine, Tschechien, Slowakei, Niederlande, Portugal und Spanien.
2012 spielen In Extremo auf dem 70.000 tons of Metal-Festival in Miami und der Karibik.